Oskar der Physik

Angefangen beim Känguru der Mathematik über Jugend forscht bis hin zur Chemie-Olympiade: Es gibt reichlich Wettbewerbe, in denen von Naturwissenschaften begeisterte Schüler sich mit anderen messen können.

Doch das GMG hat sich dieses Jahr etwas neues überlegt: Den Oskar der Physik.

An diesem Wettbewerb nahmen Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe in Zweierteams teil und zeigten an fünf Terminen ihr Können. Ziel war dabei, verschiedene alltagsbezogene Aufgaben so gut wie möglich zu lösen, wobei die Teilnehmer mehrmals überraschende und hochkreative Lösungen lieferten.

So bauten die Schüler aus nur wenigen Haushaltsgegenständen einen Fallschirm und schirmten eine Dose möglichst gut gegen Wärmeverlust ab. Aus Papier und Klebstoff hergestellte Schiffe und aus Strohhalmen und Tesafilm gebaute Brücken mussten große Lasten tragen und zu guter Letzt suchten die Schüler auf einer Deutschlandkarte nach dem kürzesten Weg, bestimmte Städte miteinander zu verbinen.

Nach jedem Wettkampf wurden die jeweiligen Sieger mit Urkunden geehrt und ihre Ergebnisse notiert. So konnten am letzten Termin auch die Gesamtsieger bekannt gegeben und mit naturwissenschaftlichen Spielen belohnt werden. Dabei erreichten Kristina Knoll und Florentine Wendl aus der Klasse 6a den dritten Platz, Fabio Leogrande und Kai Fischer aus der Klasse 5e den zweiten Platz, und der erste Platz ging an Lion Mühlberg aus der Klasse 5c und Carla Brückner aus der Klasse 6a.

Das Besondere am Oskar der Physik war jedoch, dass dieser Wettbewerb nicht unter der Leitung einer Lehrkraft, sondern unter sechs Schülern der Q12 im Rahmen des Projekt-Seminars Physik – von Schülern, für Schüler unter Beaufsichtigung von Herr Wutschig stattfand. Dabei stand im Mittelpunkt, Interesse an Naturwissenschaften zu wecken und ihre praktischen Seiten deutlicher hervorzuheben. Von Seiten aller Schüler wurde das Projekt als großer Erfolg angesehen.

Besonderer Dank wird im Namen aller Teilnehmer an das Möbelgeschäft 2F Einrichtungen und die Geseeser Landbäckerei gerichtet, ohne deren finanzielle Unterstützung das Projekt nicht funktioniert hätte.

Ulrike Finzel