Informationen zur Sicherheit und Gesundheit

Aufklärungsinitiative „Kinder sicher im Netz“

Die Ständige Konferenz der Innenminister und –senatoren der Länder (IMK) hat in der gemeinsamen Pressemitteilung mit der Projektleitung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (PLPK) und T-Com vom 4.12.2006 die Aufklärungsinitiative „Kinder sicher im Netz“ vorgestellt, die Eltern und Erziehungsverantwortliche unterstützen soll, diese enorme Herausforderung zu bewältigen. Um Kinder auf die Gefahren des weltweiten Datennetzes aufmerksam machen zu können, benötigen Eltern Medienkompetenz. Denn nur dann können sie ihren Kindern den sicherheitsbewussten Umgang mit den neuen Medien vermitteln sowie ihre Fähigkeit fördern, selbstbestimmt, kreativ und sozial verantwortlich die neuen Angebote zu nutzen.
Unter www.polizei-beratung.de sowie in einem gemeinsamen „Online-Special“ im Elternbereich des T-Online Kids-Portal www.kids.t-online.de finden Eltern Informationen über problematische Inhalte von Webseiten, Gefahren beim Chatten und sicheres Surfen im Internet.

Thomas Lillig, Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e.V.

 

Medikamentenabgabe und medizinische Versorgung in der Schule

Bitte teilen Sie der Schule unbedingt mit, falls Ihr Kind an einer chronischen Erkrankung oder einer Allergie (Bienengift-, Pollenallergie …usw.) leidet oder durch andere Risikofaktoren (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. ) gesundheitlich beeinträchtigt ist beziehungsweise gefährdet sein kann. Für die Lehrkräfte ist die Kenntnis solcher Gefahren und Risiken von großer Bedeutung beim Sportunterricht, für die Planung von Wandertagen, Exkursionen oder Studienfahrten und unter Umständen auch im normalen Unterrichtsalltag.

Sollten Sie damit einverstanden sein, dass Ihr Kind im Sekretariat bei Kopfschmerzen ein Schmerzmittel (Paracetamol oder Aspirin) und bei akuten Halsschmerzen Lutschpastillen (Dorithricin) erhält, muss der Schule eine Einverständniserklärung vorliegen.

Bei kleineren Verletzungen, wie sie beispielsweise im Sportunterricht auftreten können, leistet die Schule mit Kühlkompressen oder Pflaster Erste Hilfe. Ist die Ursache von Schmerzen oder Unwohlsein nicht klar erkennbar, werden in jedem Fall die Eltern verständigt und deren Entscheidung abgewartet. Können die Erziehungsberechtigten in akuten Fällen nicht erreicht werden, wird der Notarzt verständigt, der gegebenenfalls eine Einweisung ins Krankenhaus veranlasst.

 

 

Verabreichung von Medikamenten und medizinische Versorgung in der Schule

Inhalt in Auszügen aus einem Schreiben des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
Ist ein Tätigwerden einer Lehrkraft erforderlich, so darf sie nur mit Einwilligung und nach genauer – möglichst – schriftlicher Anweisung der Erziehungsberechtigten erfolgen. Die Handlungsanweisung der Eltern sollte klare Vorgaben zu Anlass bzw. Zeitpunkt und zur Dosis der einzunehmenden Medikamente enthalten.

Empfehlenswert ist bei besonders schwerwiegenden Medikamenten auch eine An-weisung des Arztes. Dosierungen, die sich nach dem akuten Gesundheitszustand des Schülers richten, können von der Schule nicht verlangt werden.

Im Einzelnen gilt:

(Regelmäßige) Einnahme von Medikamenten in Form von Tabletten oder Flüssigkeiten:
Die Einnahme von Medikamenten während der Schulbesuchszeiten ist Sache des Schülers in Absprache mit seinen Eltern bzw. dem Arzt. Der Schüler nimmt grundsätzlich das Medikament selbst ein. Die Verantwortung für die richtige Dosierung oder die Auswahl der richtigen Tablette unter mehreren Medikamenten liegt ebenfalls beim Schüler bzw. seinen Erziehungsberechtigten.
Sofern im Einzelfall unter Berücksichtigung des Alters, der Reife und der Zuverlässigkeit des Schülers erforderlich, erinnert die Lehrkraft auf Wunsch der Erziehungsberechtigten den Schüler an die Medikamenteneinnahme, hilft bei der Dosierung und kontrolliert die Einnahme.
(Regelmäßig notwendige) Injektionen:
Intravenöse Injektionen dürfen nur durch medizinisch geschulte Fachkräfte verabreicht werden.
Lagerung von Medikamenten:
Die Entscheidung darüber, ob das Medikament vom Kind selbst oder von der Schule aufbewahrt wird, hängt vom Alter und Entwicklungsstand des Schülers ab. Sollte das Medikament vom Schüler selbst aufbewahrt werden, so ist dies in die Einwilligungserklärung der Erziehungsberechtigten aufzunehmen.
Schullandheimaufenthalte, Ausflüge:
Vor dem Schullandheimaufenthalt bzw. Ausflug ist mit den Erziehungsberechtigten abzuklären, inwieweit medizinisch notwendige Maßnahmen zu ergreifen sind.
Notfälle:
Sollte aufgrund einer dauerhaften Erkrankung damit zu rechnen oder es nicht auszuschließen sein, dass ein Notfall eintritt (z.B. Krampfanfall), der eine Medikamentengabe notwendig macht, so ist Folgendes zu beachten: Einer Lehrkraft ist es zuzumuten bzw. sie ist verpflichtet, Erste-Hilfe-Maßnahmen durchzuführen (z.B. den Schüler in die stabile Seitenlage bringen). Im Grundsatz kann aber nicht verlangt werden, dass die Lehrkraft als medizinischer Laie die Verantwortung für die Entscheidung und die Durchführung einer Medikamentengabe übernimmt. Sollte der Eintritt eines solchen nicht anders abwendbaren Notfalls nicht auszuschließen sein, so muss vor Tätigwerden einer Lehrkraft eine konkrete schriftliche Anweisung eines Arztes und eine schriftliche Einverständniserklärung mit Haftfreistellung seitens der Erziehungsberechtigten vorliegen. Tritt ein Notfall ein, sind die Lehrkräfte angewiesen in jedem Fall ein Notarzt zu rufen und – sofern möglich – vor Verabreichung des Medikaments mit diesem, hilfsweise mit den Erziehungsberechtigten Kontakt aufzunehmen.

 

Öffentliche Impftermine der Landratsämter / Gesundheitsämter an weiterführenden Schulen

Auszug aus einem kultusministeriellen Schreiben vom 2.11.2006
Wie bereits in den vergangenen Jahren bieten die Landratsämter bzw. die Gesundheitsämter auch heuer wieder die Kontrolle der Impfbücher der Schüler und evtl. notwendige Impfungen und Auffrischungsimpfungen an. Die Teilnahme an der Impfbuchkontrolle und evtl. Impfungen sind freiwillig und werden nur bei schriftlichem Einverständnis der Erziehungsberechtigten durchgeführt.

Folgende Impfungen sind möglich:

Tetanus/Diphterie/Polio/Pertussis,
Masern/Mumps/Röteln,
Hepatitis B und
Windpocken.
Neu an diesem Vorsorgekonzept ist, dass das Angebot zukünftig für die Jahrgangsstufe 6 und nicht mehr wie bisher für die Jahrgangsstufe 4 gilt. Allerdings wird der Prozess der Umstellung eine gewisse Zeit benötigen.

Das Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz weist darauf hin, dass nur durch hohe Durchimpfungsraten Epidemien von Kinderkrankheiten vermieden und die Kinder vor schweren Erkrankungen und Folgeschäden geschützt werden können. Bedauerlicherweise ist in Deutschland eine gewisse Impfmüdigkeit zu beobachten. Die Folge sind sinkende Impfraten. Jährlich sterben inzwischen bis zu 10 Kinder an den Folgen einer Masernerkrankung. Der diesjährige Masernausbruch in Nordrhein-Westfalen bzw. die Ausbrüche in den vergangenen Jahren in Coburg und im Oberallgäu zeigen, dass nach wie vor dringender Handlungsbedarf besteht.

Die Kontrolle der Impfbücher ist eine geeignete Möglichkeit, effektiv und zeitsparend zu einer Verbesserung der Impfsituation in Deutschland beizutragen.

 

Sicherheit in der Schule und auf dem Schulweg

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kinder auf ihrem Schulweg hinreichend durch zweckmäßige Kleidung ( eventuell mit Reflektorstreifen ) geschützt sind. Sorgen Sie bitte auch dafür, dass Fahrräder entsprechend ausgerüstet sind und Ihre Kinder beim Radfahren einen Helm tragen.