Kunsterziehung am GMG

Neugestaltung der Aula

Gestaltung der GMG-Aula

Das P-Seminar „Gestaltung der Aula“ hat mit Hilfe des Elternbeirats und dem künstlerischen Einsatz aller Schüler der ehemaligen Turnhalle eine neue Farb- und Formgestaltung mit einer gemütlicheren Atmosphäre verpasst, die auch besonders durch die selbstgebauten Rollwägen mit Segel als Raumteiler für die Bereiche „Lernen“, „Essen“ oder „gemeinsam Zeit verbringen“ spürbar wird. Die großen Dinos mit den Pixelbildern der Schüler stehen für die Individualität jedes Einzelnen, die quadratischen Collagen der 9f für die Attraktionen in Gruppen am GMG und die Fotokurse zeigen interessante Blickwinkel im Schüleralltag – dafür allen Beteiligten herzlichen Dank und genießt eure neue Aula!

BAUHAUS in Dessau

Kunstexkursion zum BAUHAUS in Dessau

Die gemeinsame Fahrt von Kunstadditum Q11, Q12 und dem P-Seminar „Aula“ stand unter dem Motto von Design und Architektur. Die kleine Stadt Dessau darf sich der Weltkulturerbestätte der BAUHAUS Universität rühmen, ein Ort der bis heute kreative Gestalter hervorbringt.

Die Schüler konnten sich während des Aufenthaltes im studentischen Flair von alt und neu bewegen. So startete unser geführter Rundgang auch gleich in der ehemaligen Aula des BAUHAUS, der heute für die bekannten BAUHAUS – Konzerte auf ZDFneo genutzt wird und außerdem die Mensa beherbergt, wie es zur Neubauzeit 1924 auch schon war. Der funktionale Bau der Universität strahlt bis ins kleinste Detail den leitenden Gedanken „form follows function“ aus. Dies konnten wir z.B. in den ehemaligen Studentenappartments, die heute Besuchern oder Schulklassen zur Verfügung stehen, erkunden als auch in den Meisterhäusern der damaligen Lehrer Kandinsky, Klee usw. Wie zeitlos das damalige Bauen war, spürte man nicht nur in den loftartigen Ateliers der Meister, die Teil ihrer Häuser waren, sondern auch bei den vielen Designklassikern, die uns begegneten wie dem „Wassily“ Stuhl von Marcel Breuer (sehr bequem!) oder dem Design von Lampen, Türgriffen und Lichtschaltern im originellen, schlichten Stil.

In der Mittagspause war Zeit sich in der Mensa oder der Cafeteria zu erholen und die Eindrücke wirken zu lassen. Das Gefühl Teil des studentischen Lebens zu sein wurde durch die ungewöhnliche Perspektive der eingesenkten Cafeteria besonders lebendig.

Nach dem Besuch der aktuellen Ausstellung durften die Schüler in einem workshop ihre eigenen kreativen Fähigkeiten nutzen um dreidimensionale Formmodelle aus Papier mit besonderen Falttechniken herzustellen.

Leider ging die Exkursion viel zu schnell vorbei und wir hätten gerne noch einen zweiten Tag dort verbracht, aber die vielen anschaulichen Eindrücke bleiben auch so ein Gewinn für Schüler und Lehrer.

Comics

Was macht mein Gesicht, wenn … – die 7a zeigts!

Comicartig werden Veränderungen in der Mimik festgehalten. Da kann das plötzliche Auftauchen einer Fliege oder eine platzende Kaugummiblase schon viel verändern.

Design

Lampendesign bringt Stimmung in unseren Z1

Im Rahmen der Oberstufe entwarfen und bauten die Schüler in Kleingruppen aus Abfallelementen Deckenleuchter nach eigenem Geschmack und mit individuellem Design. Im Vorfeld entstanden Zeichnungen, die die Herstellung dieser erklärten und genaue Vorüberlegungen benötigten. Von einfachen Klorollen oder Bierdeckeln bis hin zu alten Küchengeräten und Fahrradfelgen wurde alles verbaut. Mit Unterstützung der Physikkollegen konnten die Schüler auch die Stromversorgung integrieren.

Vielen Dank allen Schülern für ihren Einsatz und die kreativen Ideen. Besonderen Dank an Herrn Schöffel für die Installation!





 

Mittelstufe

Die Mittelstufe zeigt Vielseitigkeit

Bayreuther Postkarten aus den 50er Jahren, Abstraktion mit Alltagsgegenständen, Irritation und Op Art oder „Wie ich mich sehe!“

   

 

 

   

 

 

    

Q 11

Q11 – Körper und Objekt

dreidimensionale Köpfe aus Pappe schaffen neue Seh- und Werkerfahrungen

 

„Kubistischer Alltag auf dem Tisch“

  

„Ballast Schule – eine Konzeptidee“

Stuhldesign und Insekten aus Alltagsgegenständen

  
Q 12

Q12 – gebauter Raum und Kommunikation

im GMG – versteckte Räume und Ecken

Werbeplakat für einen Künstler im Stil von David Carson

  
Kunstaktion im Rathaus

Ohne Stress durch die wilden Jahre?!

GMG Kunstfachschaft repräsentiert das GMG im Bayreuther Rathaus bei der Ausstellung „Ohne Stress durch die wilden Jahre?!“ vom Jugendamt von 5. bis 26. Februar

Das Thema der Ausstellung zur Sucht- und Gewaltprävention spricht vor allem die Mittel- und Oberstufe an, von der 8. bis zur 12. Klasse zeigen die Schüler verschiedene Aspekte rund um das Thema Pubertät.

Die Vielzahl an Arbeiten umfängt den Besucher, so wandert sein Blick auf der „GMG Seite“ der Ausstellung vom Boden über die Ausstellungssockel, die Wände entlang zu den Bannern mit Karikaturen und Porträtfotos des GMG-Fotokurses und wird eingerahmt durch die kritisch-fragenden „Gebetsfahnen“, die von oben auf den Besucher herabhängen.

Die Teilnehmer des Kunstadditum reflektieren ihre Gedanken in zahlreichen Einzelarbeiten, die von Plastiken, über großformatige Fotografie, und Malereien reichen. So quellen eine Vielzahl an Gedanken aus einem Tonkopf oder verschiedene Schuppfächer, zum Herausziehen aus einer Box, bieten dem Betrachter konzeptkunstartig eigene Assoziationen zu typischen Alltagsgegenständen und Texten zu äußeren. Wunschbilder, ideelle Rückzugsorte, persönliche Wertvorstellungen zeigen Schüler der 8. Jahrgangsstufe in“ Haus am See“ in collagierten und gemalten Figurenbildern. Eine medienkritische Auseinandersetzung zum Thema“Freundschaft“ offenbart eine großformatige Collage.

Die Gruppenarbeiten der 10. und 11. Klasse sind am Boden und vom oberen Stockwerk hängend installiert. Sie zeigen Gedankenschalen aus Ton auf Einzelplatten angeordnet und mit einem Drahtsymbol versehen oder über 50 Karikaturen, die sich kritisch mit dem eigenen Gesicht auseinandersetzen.

Das Konzept „Kunst von Schülern für Schüler“ bot auch die Möglichkeit einer Führung des Jugendamts durch die Ausstellung, die einige Klassen des GMG auch wahrnahmen.

Ton-Arbeiten

Alles in Ton!

Schüler der Unterstufe zeigen ihre haptischen Fähigkeiten im vielseitigen Umgang mit Ton. Experimentelles Herbstlaub, Personen in Alltagsszenen oder der mittelalterliche Wasserspeicher werden neu interpretiert.

Designobjekte: Filz

„Total verfilzt!-Cycle your life“ – Ein Projekt des Kunstadditums am Graf-Münster-Gymnasiums mit der Diplomdesignerin Franziska Oberender

 Ausstellung in der Kunsthalle im Rathaus vom 6. Mai bis 26. Mai 2015

 

Die Ausstellung „Total verfilzt!-Cycle your life“ zeigt Designobjekte, die den aktuellen Trend des Upcyclings von Verbrauchsprodukten und –materialien aufgreifen und auf eigene Art umsetzen. Der Idee folgend, aus Altem durch Formveränderung Neues zu schaffen, wurden im Kunstadditum des Graf-Münster-Gymnasiums aus Plastikflaschen, Verpackungen oder Fahrradschläuchen Designprodukte geschaffen, die umfilzt einen neuen Charakter erhielten. Über mehrere Wochen setzten sich die Schüler hierfür mit Hilfe der Bayreuther Diplomdesignerin Franziska Oberender und der Kursleiterin Jette Theiß-Neuner zunächst mit Naturformen wie Früchten u. Ä. auseinander, die oft die Vorlage für ein angenehmes Design bilden. Anschließend erarbeiteten sie sich ihr eigenes Design und entwickelten eine Formensprache, die sie abschließend in Ihrem Objekt präsentieren. Das Spiel mit den gegensätzlichen Materialien der Abfallstoffe und dem Naturmaterial Filz macht die Objekte noch interessanter, da so auch Verfremdungen möglich sind.

Der Arbeitsprozess wurde zudem in künstlerisch sehr persönlich gestalteten Leporellos festgehalten, die im Rahmen der Ausstellung den Besuchern die fertigen Produkte im Kontext ihrer Entstehung näher bringen. Zudem weiten Werke von Franziska Oberender den Blick auf die vielfältigen Formen des  Filzdesign und Upcyclings.

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